Grabinschrift, Raggasaal/St. Veit an der Glan
Zuordnung
Beschreibung
C. Publicius Asiaticus war vor seiner Freilassung Sklave des municipium Claudium Virunum, gewissermaßen „öffentlicher Sklave“ (servus publicus), und besaß nur den Individualnamen Asiaticus, der seine Herkunft aus dem Osten zumindest vermuten lässt. Mit seiner Freilassung (manumissio) erhielt er den Gentilnamen Publicius (gewesener servus publicus) und den allgemeinen männlichen Vornamen Caius zum Namen Asiaticus hinzu und verfügte so über die tria nomina eines römischen Bürgers. Seine unfreie Herkunft erscheint durch die Angabe, dass er Freigelassener der Stadt Virunum war (rei publicae Viruniensium libertus), in der Inschrift festgehalten. Die Ehefrau Lupula war vermutlich eine Einheimische ohne Bürgerrecht.
Datierung
um 100 n. Chr.
Material / Technik
Material: Marmor aus Gummern
Maße
Objektmaß: 60 x 89 x 15 cm
Klassifikation
Inventarnummern
Lap. 66
Inschrift
C(aius) Publicius / Viruniensium / lib(ertus) Asiaticus / fec(it) sibi et Lupul(a)e / coniugi karissimae
Übersetzung: C. Publicius Asiaticus, Freigelassener der Stadtgemeinde Virunum, hat (das Grabmal) für sich und die liebste Gattin Lupula errichten lassen.
Referenznr.: LUPA 2629
Zugehörige Highlights

