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Grabinschrift, Zollfeld/Maria Saal

Zuordnung
Beschreibung
Den schönen Grabtitulus errichtete ein freigeborenes, einheimisches Ehepaar ohne römisches Bürgerrecht (peregrini) für sich und seine Tochter. Der Begriff uxor (Ehefrau) trifft hier nach römischem Rechtsverständnis ebenso wenig zu wie bei coniux, da Personen peregrinen Standes keine nach römischem Recht gültige Ehe eingehen konnten. Ein guter Beleg für die fortschreitende Romanisierung der einheimischen Bevölkerung sind die Personennamen in der Inschrift. Die Eltern und die Tochter tragen lateinische Namen, die Väter des Elternpaares noch einheimisch-keltische, nämlich Crouta und Eliomarus.
Datierung
50 - 100 n. Chr.
Material / Technik
Maße
Objektmaß: 59 x 131 x 22 cm
Inventarnummern
Lap. 14
Inschrift
Quartus Croutae / fil(ius) et Crispa / Eliomari fil(ia) ux(or) sibi et / Restitutae f(iliae) an(norum) XVIII Übersetzung: Quartus, Sohn des Crouta, und Crispa, Tochter des Eliomarus, die Gattin, haben (das Grabmal) für sich und die mit 18 Jahren verstorbene Tochter Restituta errichtet. Referenznr.: LUPA 2627
Zugehörige Highlights