Grabinschrift, Feldkirchen
Zuordnung
Beschreibung
Die breite Platte war ursprünglich an der Front eines Grabbaues eingelassen; die freien Felder seitlich der Inschrift sollten vielleicht eine Reliefverzierung erhalten. Aus dem Inschrifttext ist zu entnehmen, dass der Grabbau einem romanisierten, einheimischen Ehepaar ohne Bürgerrecht (peregrini) vorbehalten war. Der abgekürzte Name des Vaters der Frau, Ex(- - -), wäre durch zahlreiche lateinische Namen auflösbar, könnte theoretisch aber auch zu einem einheimisch-keltischen Namen, wie etwa Excingo oder Excingomarus, aufgelöst werden.
Datierung
Mitte 2. Jh. n. Chr.
Material / Technik
Material: Marmor
Maße
Objektmaß: 53 x 120 x 14 cm
Klassifikation
Inventarnummern
Lap. 393
Inschrift
D(iis) M(anibus) / Pervinca / Ex(- - -) f(ilia) v(iva) f(ecit) s(ibi) et / Decorato / c(oniugi) caris(simo) / optimo
Übersetzung: Den Totengeistern (geweiht). Pervinca, Tochter des Ex(-- -), hat (das Grabmal) bei Lebzeiten für sich und den liebsten und besten Gatten Decoratus errichtet.
Referenznr.: LUPA 1927
Standort
kärnten.museum
Zugehörige Highlights

