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Grabstele, Puch/Weissenstein

Zuordnung
Beschreibung
In die hochrechteckige Platte ist, wie bei den großen Aedicula-Stelen, ein profiliert gerahmter Giebel eingeschrieben, welcher auf dem Profilrahmen des Inschriftfeldes ruht. Im Giebelfeld erscheint als Schmuck ein Sichelmond und ein Stern, Symbole für Geburt und Wachstum, aber auch für Tod und Weiterleben. Das Mädchen Antonia war Sklavin (ancilla oder serva) des Iulius Priscus. Es ist davon auszugehen, dass der Vater Cloutius ebenfalls Sklave des Iulius Priscus war, da Kinder von Sklaven als Sachwerte ebenso im Eigentum ihres Herrn stehen wie die Eltern. Der Name des Vaters, Cloutius, ist einheimisch-keltischer Herkunft.
Datierung
spätes 1. Jh. n. Chr.
Material / Technik
Maße
Objektmaß: 79 x 40 x 10 cm
Klassifikation
Inventarnummern
Lap. 199
Inschrift
Anton/iae Iuli(i) / Prisci ancill(ae) / ann(orum) XII / Clou/tius / pater / v(ivus) f(ecit) Übersetzung: Der Antonia, der Sklavin des Iulius Priscus, die mit 12 Jahren verstarb, hat der Vater Cloutius bei Lebzeiten (das Grabmal) errichtet. Referenznr.: LUPA 2226
Standort
kärnten.museum
Zugehörige Highlights