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Grabinschrift, Zollfeld/Maria Saal

Zuordnung
Beschreibung
Dieser Grabtitulus war einem Freigelassenen und dessen Angehörigen gewidmet. Im vorliegenden Fall lautete der volle Name des Freigelassenen A(ulus) C(- - -) Sextus, A(uli) C(- - -) Severi libertus. Der Gentilname des vormaligen Herrn ist nur mit dem Anfangsbuchstaben C(- - -) abgekürzt genannt, wodurch dieser wie auch der idente Gentilname des Freigelassenen letztlich unbekannt bleiben müssen, da viele Auflösungen möglich wären. Das Grabmal galt auch der Frau des Freigelassenen, Secunda, und seinem Bruder Quartus – beide wohl, wie Sextus, Einheimische, deren Rechtsstellung nicht eindeutig definierbar ist – sowie einem Sklaven mit dem einheimisch-keltischen Namen Crinuo(n). Bei letzterem könnte es sich um einen ehemaligen Mitsklaven des Sextus gehandelt haben, oder er ist ein Sklave des Sextus selbst gewesen, da Freigelassene ebenfalls wieder über Sklaven verfügt haben.
Material / Technik
Maße
Objektmaß: 49 x 63 x 8 cm
Inventarnummern
Lap. 230
Inschrift
Sexstus A(uli) C(- - -) / Severi l(ibertus) et / Secundae con(iugi) / v(ivus) f(ecit) sib(i) et Quarto / fratri et Crinuoni / servo an(n)o(rum) XX Übersetzung: Sexstus, Freigelassener des A. C(- - -) Severus, hat bei Lebzeiten (das Grabmal) für sich und für seine Gattin Secunda sowie für den Bruder Quartus und den mit 20 Jahren (verstorbenen) Sklaven Crinuo errichtet. Referenznr.: LUPA 2632
Zugehörige Highlights